Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

03.11.17: Bleiberecht f├╝r Maja und ihre Tochter ÔÇô Mehr Sensibilit├Ąt f├╝r Opfer famili├Ąrer Gewalt

16.10.17: Positionspapier AK Junge Fl├╝chtlinge Okt. 2017

18.10.17: PM Familien geh├Âren zusammen!

23.09.2017: Unsicheres Afghanistan - Informationen und Hintergr├╝nde

08.09.17 PM Landesfluechtlingsr├Ąte: Kein Wahlkampf auf Kosten der Fl├╝chtlinge

08.09.17: Kundgebung: F├╝r das Recht auf Familienleben - auch f├╝r subsidi├Ąr Gesch├╝tzte!


Neue Dokumente

Ratgeber f├╝r Gefl├╝chtete in Berlin
Beh├Ârdenzust├Ąndigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, Stand August 2017
Hier zu bestellen als Brosch├╝re und zum Download als PDF.

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Scheinvaterschaften, ED-Behandlung von Kindern, Familiennachzug, Kinderehen, Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, K├Âln-Gesetz, sichere Herkunftsl├Ąnder, usw., Gesetzgebung seit Herbst 2015, Stand August 2017

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenw├╝rdige Fl├╝chtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Fl├╝chtlingsrats, Sept. 2016

Junge Flüchtlinge



Impressum

Design:
Henrik Weinhold


16.10.17: Positionspapier AK Junge Fl├╝chtlinge Okt. 2017
Dokumentation des Fachtags ÔÇ×Bildungsgerechtigkeit fu╠łr geflu╠łchtete Kinder und JugendlicheÔÇť
Schule f├╝r alle - Bildungskampagne
AG Bildung
Unbegleitete Minderj├Ąhrige Fl├╝chtlinge
Dokumente zur Kinderrechtskonvention


16.10.17: Positionspapier AK Junge Fl├╝chtlinge Okt. 2017

Der Arbeitskreis Junge Fl├╝chtlinge des Fl├╝chtlingsrats Berlin hat anl├Ąsslich des zu erarbeitenden Gesamtkonzepts fu╠łr die Integration und Partizipation von Menschen mit Fluchterfahrung des Berliner Senats ein Positionspapier f├╝r den Bereich ÔÇ×Kinder, Jugendliche, unbegleitete Minderj├Ąhrige und Familien" verfasst.

Positionspapier, Stand Oktober 2017 pdf




Dokumentation des Fachtags ÔÇ×Bildungsgerechtigkeit fu╠łr geflu╠łchtete Kinder und JugendlicheÔÇť

Im Rahmen der bundesweiten Kampagne ÔÇ×Schule fu╠łr alleÔÇť der Landesflu╠łchtlingsra╠łte, BumF e.V. und Jugendlichen ohne Grenzen (JOG) fand am 18. November 2016 der Fachtag ÔÇ×Bildungsgerechtigkeit fu╠łr geflu╠łchtete Kinder und JugendlicheÔÇť der AG Bildung des Flu╠łchtlingsrats Berlin statt. Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Beratungs- und Betreuungszentrum fu╠łr junge Migrantinnen und Flu╠łchtlinge e.V. (BBZ) und JOG durchgefu╠łhrt.


Dank der guten Zusammenarbeit mit der Integrationsbeauftragten und der Flu╠łchtlingskoordinatorin des Bezirks Pankow fand der Fachtag in den Ra╠łumen des Rathauses Pankow statt. Neben MitarbeiterInnen aus Fachberatungsstellen, Willkommensklassen haben auch MitarbeiterInnen aus Kindertages- & Jugendhilfeeinrichtungen am Fachtag teilgenommen. Erfreulich war auch das rege Interesse von VertreterInnen der Senatsverwaltungen und der Bezirke an der Veranstaltung. Insgesamt haben u╠łber 100 Personen am Fachtag teilgenommen.

Alle Teilnehmenden haben sich in Fachvortra╠łgen und Workshops einen Tag lang mit dem Thema Bildungsgerechtigkeit befasst und den daran anknu╠łpfenden Fragen: Wie steht es um die Bildungs- gerechtigkeit fu╠łr geflu╠łchtete Kinder und Jugendliche in der Praxis und in Berlin?

Bei den Fachvortra╠łgen beeindruckte vor allem Daniel Jasch, Mitarbeiter in der Fachstelle fu╠łr junge und unbegleitete minderja╠łhrige Flu╠łchtlinge im BBZ mit seinen Schilderungen aus Berater- Sicht. Er schilderte eindru╠łcklich, dass geflu╠łchtete Kinder und Jugendliche noch immer auf Grund zahlreicher Probleme in der Berliner Bildungspolitik und ÔÇôverwaltung aber auch wegen ihrer oft bru╠łchigen und komplexen Bildungsbiographien sowie ihrer preka╠łren Lebensumsta╠łnde in Sammelunterku╠łnften vom gleichberechtigten Zugang zu unterschiedlichen Bildungswegen vielfach ausgeschlossen sind.

Nach dem am Vormittag die noch bestehenden Defizite und Hindernisse im Zugang zu Bildung benannt wurden, ging es am Nachmittag in Arbeitsgruppen weiter. In den Workshops wurden sowohl die Folgen von Nicht-Beschulung, die Rechtslage und Best- Practice-Modelle im U╠łbergang von Kita zu Schule und in der Sekundarschule behandelt. Prof. Dr. Ursula Neumann und Hosay Adina-Safi von der Universita╠łt Hamburg haben in ihrem Workshop praktische Handlungsmo╠łglichkeiten im Klassenzimmer vorgestellt. Sie appellierten den Kindern im Bezug auf ihre Mehrsprachigkeit wertscha╠łtzend gegenu╠łber zustehen. Dazu geho╠łren mehrsprachige Gruppenarbeiten, mehrsprachige Willkommensbroschu╠łren und Sprachkurse fu╠łr die LehrerInnen sowie eine intensive Unterrichtsbegleitung statt Segregation der Kinder aus der Regelklasse.

In der Abschlussrunde im Plenum entspann sich eine rege Diskussion, die auch im Nachgang in Einzelgespra╠łchen fortgefu╠łhrt werden konnte. Erfreulich ist, dass einige Teilnehmenden nach der Veranstaltung Interesse bekundet haben Mitglied in der AG Bildung des Flu╠łchtlingsrats zu werden und politisch an dem Tagungsthema Bildungsgerechtigkeit weiterzuarbeiten. Daru╠łber hinaus haben sich im Anschluss an die Tagung Verabredungen zu Gespra╠łchen mit MitarbeiterInnen aus den Verwaltungen, z.B. Jugendamt Pankow ergeben.

 
Forderungen von der Bildungstagung siehe Tagungsdokumentation.
 



Schule f├╝r alle - Bildungskampagne

SCHULE F├ťR ALLE - Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme!

Eine aktuelle Bestandsaufnahme der Landesfl├╝chtlingsr├Ąte ├╝ber den tats├Ąchlichen Bildungszugang f├╝r gefl├╝chtete Kinder und Jugendliche in Deutschland belegt die strukturelle Ausgrenzung Zehntausender vom Lernort Schule. Lageberichte des Bundesfachverband umF, erstellt im Auftrag von UNICEF, zeigen, dass insbesondere Kinder in Erstaufnahmeeinrichtungen monatelang systematisch vom Regelschulbesuch ausgeschlossen werden. In vielen Bundesl├Ąndern werden Personen aus sogenannten ÔÇ×sicheren Herkunftsl├ĄndernÔÇť langfristig oder dauerhaft in Aufnahmeeinrichtungen untergebracht. Sie erhalten, wenn ├╝berhaupt, einen Ersatzunterricht f├╝r wenige Stunden am Tag, eine Schule besuchen sie meist nicht.

Diese Praxis ist ein gleich mehrfacher Rechtsversto├č. Das Recht auf Bildung ist ein Grundrecht. Es ist im Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention, in der Charta der Grundrechte der Europ├Ąischen Union und auch in Art. 14 der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33) festgeschrieben.

Wir fordern: Schule f├╝r alle ohne Ausnahmen :

  • Es m├╝ssen unverz├╝glich ausreichende Regelschulpl├Ątze f├╝r neu zugezogene schulpflichtige Kinder und Jugendliche zur Verf├╝gung gestellt werden und daf├╝r geeignete strukturelle und personelle Rahmenbedingungen geschaffen werden.
  • Die Umsetzung der Schulpflicht bzw. des Rechts auf diskriminierungsfreien Zugang zu Bildung ab dem ersten Tag, sp├Ątestens zwei Wochen nach Ankunft. Voraussetzung hierf├╝r ist ein z├╝giges Ankommen von Neueinreisenden in Kommunen und Bezirke.
  • Der Zugang zu Bildungsangeboten muss passend zum Lern- und Bildungsstand der Kinder und Jugendlichen sowie ihren sonstigen Voraussetzungen gew├Ąhrleistet werden.
  • Junge Menschen bis 27 Jahre brauchen fl├Ąchendeckend und systematisch die M├Âglichkeit schulische Bildung und Abschl├╝sse nachzuholen ÔÇô etwa ├╝ber die Erweiterung der (Berufs-)Schulpflicht.
  • Die Bildungsf├Ârderung (BAf├ÂG und BAB) muss f├╝r alle Jugendliche und junge erwachsene Gefl├╝chtete ge├Âffnet werden.

Unterst├╝tzen Sie unsere Kampagne! Weitere Infos unter:  www.kampagne-schule-fuer-alle.de

www.facebook.com/Schulefueralle

Kontakt in Berlin: Katharina M├╝ller, Fl├╝chtlingsrat Berlin, mueller@fluechtlingsrat-berlin.de






AG Bildung

Neben aktuellen Themen wie beispielsweise Zugang zu Bildung, Verweildauer in den Willkommensklassen, ├ťbergang in die Regelklassen setzt sich die AG Bildung des Fl├╝chtlingsrats durch politische Arbeit f├╝r die Verbesserung der Bildungssituation von jungen Gefl├╝chteten in Berlin ein.

Termine f├╝r Treffen der AG Bildung in 2017
Freitag, 17. Februar, 16 Uhr im BBZ*
Mittwoch, 22. M├Ąrz, 16 Uhr im BBZ
Freitag, 5. Mai, 16 Uhr im Jugendwohnprojekt INDI gGmbH**
Mittwoch, 14. Juni, 16 Uhr im BBZ
Freitag, 14. Juli, 16 Uhr im Jugendwohnprojekt INDI gGmbH
Mittwoch, 20. September, 17 Uhr im BBZ
Freitag, 13. Oktober, 16 Uhr im Jugendwohnprojekt INDI gGmbH
Mittwoch, 22. November, 17 Uhr im BBZ


Adressen:

*BBZ, Turmstra├če 72, 10551 Berlin, 4. OG
** INDI gGmbH Jugendwohnprojek, Innstra├če 29, 12043 Berlin, Erdgescho├č


 



Ansprechpersonen:
Walid Chahrour, Leiter des Beratungs- und Betreuungszentrums f├╝r junge Fl├╝chtlinge und MigrantInnen, Tel.: (0 30) 66 64 07 20, E-Mail: mail@wegebbz.de, Katharina M├╝ller, hauptamtliche Mitarbeiterin im Fl├╝chtlingsrat, E-Mail: mueller@fluechtlingsrat-berlin.de








Unbegleitete Minderj├Ąhrige Fl├╝chtlinge

Bei Interesse an  Austausch und Vernetzung zur Versorgung und Unterbringung von unbegleiteten minderj├Ąhrigen Fl├╝chtlingen und jungen Vollj├Ąhrigen, wenden Sie sich gern an:

Katharina M├╝hlbeyer, hauptamtliche Mitarbeiterin im Fl├╝chtlingsrat, E-Mail: muehlbeyer@fluechtlingsrat-berlin.de

Wir vermitteln keine jungen Gefl├╝chteten f├╝r Interviews, Fotoshootings, Kunstprojekte oder ├Ąhnliche Anliegen.





Dokumente zur Kinderrechtskonvention

Im Mai 2010 nahm die Bundesregierung den Vorbehalt gegen die UN-Kinderrechtskonvention formal zurück. Als Konsequenz fordert die Kampagne „Jetzt erst Recht(e) für Flüchtlingskinder!" umfassende Gesetzesänderungen und praktische Verbesserungen:
www.jetzterstrechte.de

Plenarprotokoll der 39. Sitzung des Bundestags vom 5. Mai 2010 mit dem Tagesordnungspunkt 2, Befragung der Bundesregierung: Rücknahme der Erklärung der Bundesrepublik Deutschland vom 6. März 1992 zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes.
PDF-Dokument, 851 KB

Die Vorbehalte der Bundesrepublik Deutschland zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes
Professor Dr. Christian Tomuschat
PDF-Dokument, 88 KB

Asyl suchende und Flüchtlingskinder und Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen
Prof. Dr. Lothar Krappmann
MS-Word-Dokument, 29 KB

Ausschuss für die Rechte des Kindes
35. Sitzung
Behandlung der von den Vertragsstaaten vorgelegten Berichte nach Artikel 44 des Übereinkommens über die Rechte des Kindes
Abschließende Bemerkungen: Deutschland
PDF-Dokument, 145 KB




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