30.04.2019: Strategien zur Verbesserung der Schulbildung für junge Geflüchtete in Berlin

Eine Podiumsdiskussion mit den bildungspolitischen Sprecherinnen der Berliner Regierungsfraktionen

Ob und wie lange geflüchtete Jugendliche in Berlin beschult werden, erscheint häufig willkürlich. Schulplätze sind jedoch rar und es fehlt ein landesweit funktionierendes Konzept. Bei den ad hoc Ein- und Umschulungen finden individuelle Bildungsbiographien und Motivationen der Heranwachsenden selten Berücksichtigung.


Programm als pdf

Forderungskatalog des AK als pdf

Erst einmal an einer Schule angekommen, ist das Engagement der Lehrkräfte entscheidend für die Bildungschancen der Einzelnen. Ohne ein einheitliches Curriculum für die Willkommensklassen und eine Regelung zum zeitnahen Übergang in die Regelklassen verweilen Schüler*innen in der Parallelbeschulung. Viele verlassen die Schule letztlich ohne Schulabschluss, ohne je eine Regelklasse besucht zu haben. Darum lädt der Flüchtlingsrat zu einer Diskussion mit den bildungspolitischen Sprecherinnen der Regierungsfraktionen des Berliner Abgeordnetenhauses und weiteren Expert*innen ein.

Wann: Dienstag, 30. April 2019, 18:00-21:00 Uhr

Wo: Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Str. 4, Hinterhof Erdgeschoss, Havemann-Saal

Wer: Dr. Maja Lasić (SPD), Stefanie Remlinger (Grüne), Regina Kittler (Die Linke)

Daniel Jasch (AK Junge Flüchtlinge des Flüchtlingsrats Berlin)

Havere Morina und Mohammed Jouni (Jugendliche ohne Grenzen), Guido Siegel (LAMA der GEW), Moderation: Alke Wierth

Anhand von Praxisberichten und -erfahrungen werden gemeinsame Forderungen und Strategien für eine bessere Beschulung junger Geflüchteter entwickelt. Alle in diesem Themenfeld Arbeitende, Engagierte oder daran Interessierte sind eingeladen mitzudiskutieren.

Barrierefreiheit: Der Zugang zum Veranstaltungsort sowie die Toiletten sind rollstuhlgerecht.

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 29. April an: buero@fluechtlingsrat-berlin.de

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtenden Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.