Oury Jalloh – Veranstaltung zum Tag des Flüchtlings

Oury Jalloh – Filmvorführung und Podiumsdiskussion aus Anlass des Internationalen Tag des Flüchtlings (20.06.2010)
17. Juni 2010, 19.30 Uhr, im Haus Demokratie und Menschenrechte (Robert-Havemann-Saal), Greifswalder Straße 4, Berlin-Friedrichshain


Am Beispiel Oury Jalloh

Filmvorführung und Podiumsdiskussion aus Anlass des Internationalen Tages des Flüchtlings

Der Flüchtling Oury Jalloh verbrennt 2005 qualvoll bei lebendigem Leib im Gewahrsam der Dessauer Polizei. Trotz eines aufwendigen Gerichtsverfahrens ist es bisher nicht gelungen, die Mauern des Schweigens in der Polizei zu durchbrechen.

Im Film „Oury Jalloh“ werden an seinem Beispiel die prekären Lebensbedingungen von Flüchtlingen in der BRD, die alltägliche Ausgrenzung und die Einschränkungen der Bewegungsfreiheit gezeigt. Der semi-dokumentarische Film entstand in Zusammenarbeit mit Oury Jallohs Freunden und gewann im Jahr 2008 den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis in der Kategorie „Amateure“.

Für eine Diskussion über den Film, den „Fall“ Oury Jalloh und die aktuelle Situation von Flüchtlingen und AsylbewerberInnen in Deutschland sitzen anschließend auf dem Podium:

Mouctar Bah (Gründer der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)
Komi E., (Flüchtlingsaktivist)
Moussa Konte, Maman Salissou Oumarou (Mitglied des Filmteams „Oury Jalloh“)
Andrea Würdinger (Republikanischer Anwältinnen- und Anwälteverein)
Moderation: Katrin Jullien (Initiative in Gedenken an Oury Jalloh)

Veranstalter :
Entwicklungspolitisches Bildungs- und Infozentrum Berlin e.V.,
Flüchtlingsrat Berlin,
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh,
Stiftung Haus der Demokratie und Menschenrechte

Datum
Donnerstag, 17.06.2010, 19:30 Uhr

Ort
Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin
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