Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

17.04.18: Forderungen an den Berliner Senat: Familiennachzug erleichtern und landesrechtliche Möglichkeiten - wie im Koalitionsvertrag versprochen - ausschöpfen!

26.03.18: Keine Abschiebungen in Gefahrenzonen

16.04.18: Update - Unsicheres Afghanistan - Informationen und Hintergründe

Handreichung: Handlungsoptionen im Fall von Abschiebungen aus Sammelunterkünften

22.01.18: Berliner Bündnis kritsiert Abschiebungen nach Afghanistan aufs Schärfste

19.01.18: CDU/CSU/SPD-Sondierungsergebnisse verletzen Menschenrechte und Völkerrecht Menschen- und Bürgerrechtsorganisationen appellieren an Parteimitglieder, ihre Zustimmung zu verweigern


Neue Dokumente

Ratgeber für Geflüchtete in Berlin
Behördenzuständigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, 2. A. November 2017, hier als Buch und als Download

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Aussetzung Familiennachzug, Scheinvaterschaften, Kinderehen, bessere Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, Köln-Gesetz, neue sichere Herkunftsländer usw., Stand 13.04.2018

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Flüchtlingsrats, Sept. 2016

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Selbstmordversuch in Abschiebungshaft

Am 13.02.2006 unternahm ein 63jhriger Mazedonier einen Selbstmordversuch, als er erfuhr, dass sein bei ihm eingezogenes Bargeld zur Bezahlung der Haftkosten eingesetzt werden sollte. Zum Glck wurde der Selbstmordversuch rechtzeitig unterbunden. In Folge dessen solidarisierten sich 32 Insassen mit dem Betroffenen und protestierten gegen die ihnen auferlegten Haftkosten von 62,00 EURO/Tag. Sie errichteten Barrikaden und zndeten Matratzen an. Der Brand konnte schnell gelscht werden, ca. 100 Hftlinge mussten wegen der starken Rauchentwicklung in andere Stationen verlegt werden. Ein von einigen Insassen begonnener Hungerstreik wurde im Laufe der Woche beendet. Der Jesuiten-Flchtlingsdienst forderte in einer Presseerklrung vom 15.02.2006 eine berprfung der Abschiebungshaftkosten. Auerdem sollte den Hftlingen ein angemessener Betrag zur berlebenshilfe nach der Abschiebung zur Verfgung stehen. Dies ist in einigen Bundeslndern der Fall.
Link: www.jesuiten-flchtlingsdienst.de
Quelle: Jungle World vom 22.02.06






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