Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

13.10.18 #unteilbar: Großdemo gegen Ausgrenzung und Rechtsruck in Berlin

15.07.18: Situation für Asylsuchende im Tempelhofer Flugzeughangar spitzt sich zu

27.06.18: Ein Zeichen gegen Abschottung und Rechtsruck in Europa

15.06.18: Unmenschliche Familientrennung

11.06.18: Stimmungsmache der Abschiebungsbefürworter*innen erreicht neuen Höhepunkt - wir fordern sofortigen Abschiebestopp nach Afghanistan!

23.05.18: Teilerfolg im Fall der Erschießung von Hussam Fadl durch die Polizei


Neue Dokumente

Ratgeber für Geflüchtete in Berlin
Behördenzuständigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, 2. A. November 2017, hier als Buch und als Download

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Neuregelung Familiennachzug, Scheinvaterschaften, Kinderehen, bessere Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, Köln-Gesetz, neue sichere Herkunftsländer usw., Stand September 2018

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Flüchtlingsrats, Sept. 2016

News



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Selbstmordversuch in Abschiebungshaft

Am 13.02.2006 unternahm ein 63jhriger Mazedonier einen Selbstmordversuch, als er erfuhr, dass sein bei ihm eingezogenes Bargeld zur Bezahlung der Haftkosten eingesetzt werden sollte. Zum Glck wurde der Selbstmordversuch rechtzeitig unterbunden. In Folge dessen solidarisierten sich 32 Insassen mit dem Betroffenen und protestierten gegen die ihnen auferlegten Haftkosten von 62,00 EURO/Tag. Sie errichteten Barrikaden und zndeten Matratzen an. Der Brand konnte schnell gelscht werden, ca. 100 Hftlinge mussten wegen der starken Rauchentwicklung in andere Stationen verlegt werden. Ein von einigen Insassen begonnener Hungerstreik wurde im Laufe der Woche beendet. Der Jesuiten-Flchtlingsdienst forderte in einer Presseerklrung vom 15.02.2006 eine berprfung der Abschiebungshaftkosten. Auerdem sollte den Hftlingen ein angemessener Betrag zur berlebenshilfe nach der Abschiebung zur Verfgung stehen. Dies ist in einigen Bundeslndern der Fall.
Link: www.jesuiten-flchtlingsdienst.de
Quelle: Jungle World vom 22.02.06






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