Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

07.12.17: Bilanz ein Jahr r2g Senat - die flüchtlingspolitische Wende lässt auf sich warten

30.11.17: Flüchtlingsrat fordert sofortige Schließung der Unterkunft des Asylankunftszentrums im Tempelhofer Hangar 2

November 2017: Ratgeber zum Bleiberecht für gut integrierte Jugendliche und für langjährig Geduldete nach § 25a und § 25 b AufenthG

03.11.17: Bleiberecht für Maja und ihre Tochter – Mehr Sensibilität für Opfer familiärer Gewalt

16.10.17: Positionspapier AK Junge Flüchtlinge

18.10.17: PM Familien gehören zusammen!


Neue Dokumente

Ratgeber für Geflüchtete in Berlin
Behördenzuständigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, Stand August 2017
Hier zu bestellen als Broschüre und zum Download als PDF.

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Scheinvaterschaften, ED-Behandlung von Kindern, Familiennachzug, Kinderehen, Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, Köln-Gesetz, sichere Herkunftsländer, usw., Gesetzgebung seit Herbst 2015, Stand August 2017

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Flüchtlingsrats, Sept. 2016

News



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Henrik Weinhold


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Selbstmordversuch in Abschiebungshaft

Am 13.02.2006 unternahm ein 63jähriger Mazedonier einen Selbstmordversuch, als er erfuhr, dass sein bei ihm eingezogenes Bargeld zur Bezahlung der Haftkosten eingesetzt werden sollte. Zum Glück wurde der Selbstmordversuch rechtzeitig unterbunden. In Folge dessen solidarisierten sich 32 Insassen mit dem Betroffenen und protestierten gegen die ihnen auferlegten Haftkosten von 62,00 EURO/Tag. Sie errichteten Barrikaden und zündeten Matratzen an. Der Brand konnte schnell gelöscht werden, ca. 100 Häftlinge mussten wegen der starken Rauchentwicklung in andere Stationen verlegt werden. Ein von einigen Insassen begonnener Hungerstreik wurde im Laufe der Woche beendet. Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst forderte in einer Presseerklärung vom 15.02.2006 eine Überprüfung der Abschiebungshaftkosten. Außerdem sollte den Häftlingen ein angemessener Betrag zur Überlebenshilfe nach der Abschiebung zur Verfügung stehen. Dies ist in einigen Bundesländern der Fall.
Link: www.jesuiten-flüchtlingsdienst.de
Quelle: Jungle World vom 22.02.06






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