Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

18.10.17: PM Familien geh├Âren zusammen!

23.09.2017: Unsicheres Afghanistan - Informationen und Hintergr├╝nde

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08.09.17: Kundgebung: F├╝r das Recht auf Familienleben - auch f├╝r subsidi├Ąr Gesch├╝tzte!

04.09.17: Ausl├Ąnderbeh├Ârde setzt Koalitionsvertrag nicht um ÔÇô Integration der Familie B. wird systematisch verhindert

01.09.17: Weitere Aussetzung des Familiennachzugs wird Familien f├╝r immer zerst├Âren!


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Ratgeber f├╝r Gefl├╝chtete in Berlin
Beh├Ârdenzust├Ąndigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, Stand August 2017
Hier zu bestellen als Brosch├╝re und zum Download als PDF.

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Scheinvaterschaften, ED-Behandlung von Kindern, Familiennachzug, Kinderehen, Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, K├Âln-Gesetz, sichere Herkunftsl├Ąnder, usw., Gesetzgebung seit Herbst 2015, Stand August 2017

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenw├╝rdige Fl├╝chtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Fl├╝chtlingsrats, Sept. 2016

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17.05.10: Zum Abschluss der Aufnahme irakischer Fl├╝chtlinge


Presseinformation vom 17. Mai 2010

"Nach der Ankunft der letzten irakischen Fl├╝chtlinge ÔÇô Chancen und Perspektiven f├╝r ein k├╝nftiges gro├čz├╝giges AufnahmeprogrammÔÇť

Informationsveranstaltung: 19. Mai, 18.00 - 20.00 Uhr
Berliner Missionswerk, Raum 1203, Georgenkirchstra├če 69/70, 10249 Berlin


Mit der Ankunft der letzten von insgesamt 2.500 Fl├╝chtlingen am 27. April ist das bundesweite Programm zur Aufnahme besonders schutzbed├╝rftiger irakischer Fl├╝chtlinge aus Syrien und Jordanien abgeschlossen. Auch in Berlin sind die letzten vier des aufzunehmenden Kontingents von 125 Fl├╝chtlingen mittlerweile angekommen. Zeit um Bilanz zu ziehen, aber auch um ├╝ber eine Weiterentwicklung des Aufnahmeprogramms nachzudenken.

Die Berliner Save-me!-Kampagne l├Ądt daher ein zu einer Informationsveranstaltung mit
VertreterInnen des Verbandes f├╝r Interkulturelle Arbeit (VIA Berlin-Brandenburg, B├╝ro Marienfelde), Hanns Thom├Ą, Migrationsbeauftragter der Landeskirche (EKBO), Norbert Trosien, UNHCR Berlin, Mitglieder des Vereins iranischer Fl├╝chtlinge in Berlin und VertreterInnen der Save-me!-Kampagne.

Im Mittelpunkt stehen die Auswertung des Aufnahmeverfahrens ÔÇô vom Auswahlprozess, ├╝ber die Einreise bis zu den ersten Integrationsschritten am Zielort ÔÇô und gleichzeitig die Diskussion ├╝ber ein weiteres Aufnahmeprogramm f├╝r Fl├╝chtlinge. Denn angesichts der ├╝ber zwei Millionen irakischer Fl├╝chtlinge in den Nachbarstaaten und weltweit 40.000.000 Menschen auf der Flucht bleibt die Aufnahme von 2.500 Irakern ein Tropfen auf den hei├čen Stein.

ÔÇ×Fl├╝chtlingsschutz darf sich nicht in singul├Ąren Aktionen ersch├Âpfen. Darum fordern wir in ├ťberein-stimmung mit dem UNHCR ein Resettlement-Programm, mit dem sich die Bundesrepublik dazu verpflichtet, j├Ąhrlich ein festgelegtes Kontingent von Fl├╝chtlingen aufzunehmen. Zudem muss die Bundesregierung im Fall akuter Bedrohungssituationen Menschen aus Krisengebieten schnell und unb├╝rokratisch in ein Aufnahme-Programm integrierenÔÇť, sagt Jens-Uwe Thomas vom Berliner Fl├╝chtlingsrat.

Ramin Schirazi, Sprecher der Berliner Save-me!-Kampagne erg├Ąnzt: ÔÇ×Entscheidend bei einem
Resettlement-Programm ist, dass die aufgenommen Fl├╝chtlinge ein dauerhaftes Bleiberecht erhalten und einen uneingeschr├Ąnkten Anspruch auf Familiennachzug haben. Dies ist bei den bisher aufgenommen Fl├╝chtlinge aus dem Irak nicht der Fall: Sie haben lediglich eine Aufenthaltserlaubnis f├╝r drei Jahre und unterliegen der restriktiven ausl├Ąnderrechtlichen Regelung der Familienzusammenf├╝hrung.ÔÇť

Gegenw├Ąrtig verweigert sich die Bundesregierung noch gegen├╝ber einem gro├čz├╝gigen Neuansiedlungs-Programm. Sogar in besonders gelagerten Einzelf├Ąllen tut sie sich schwer, Fl├╝chtlinge unb├╝rokratisch aufzunehmen. Seit Monaten setzen sich Menschenrechtler beispielsweise daf├╝r ein, dass die Bundesrepublik Mitglieder der Oppositionsbewegung aus dem Iran aufnimmt. Doch die Regierung kann sich nicht einmal zur Aufnahme von 80 besonders gef├Ąhrdeten Personen durchringen.

Kontakt: Fl├╝chtlingsrat Berlin, Mail: buero@fluechtlingsrat-berlin.de , Tel: 030 24344 5762
www.save.me-berlin.de





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