Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

12.04.2017: Unsicheres Afghanistan - Informationen und Hintergr├╝nde

08.04.17: Demonstration, Kundgebung und Protestkonzert ÔÇťTake back the futureÔÇŁ anla╠łsslich des Internationalen Tags der Rom*nja

31.03.17: Schlie├čt Sozialsenatorin Breitenbach heute wirklich die letzte Turnhalle?

20.03.17: Recht auf Familienzusammenf├╝hrung f├╝r Fl├╝chtlingskinder - sofort!

14.03.17: Verwaltungsgericht stoppt obdachlos Aussetzen anerkannter Fl├╝chtlinge durch Berliner Sozial├Ąmter

09.03.17: Einstufung der Maghreb-Staaten als sicher: Bef├╝rworter haben keine Argumente


Neue Dokumente

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenw├╝rdige Fl├╝chtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Fl├╝chtlingsrats, Sept. 2016

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
ED-Behandlung von Kindern, Familiennachzug, Kinderehen, Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, K├Âln-Gesetz, sichere Herkunftsl├Ąnder, usw., Gesetzgebung seit Herbst 2015, Stand 28.03.2017

Versch├Ąrfung AsylbLG ab 2017
Entwurf 10% Leistungsk├╝rzung in Sammelunterk├╝nften

Eine Unterkunft f├╝r Gefl├╝chtete beantragen
Angemessenen Unterkunftsplatz und Kosten├╝bernahme f├╝r eine Mietwohnung bei Berliner Sozialbeh├Ârden beantragen und durchsetzen, Stand Mai 2016

Fl├╝chtlingsproteste Oranienplatz und Gerhart Hauptmann Schule
Chronologie, Forderungen, Dokumente, Stand Dez. 2014
Presseerklärungen



Impressum

Design:
Henrik Weinhold


<< zurück zur Übersicht

10.06.16: Landesfl├╝chtlingsr├Ąte und PRO ASYL fordern Aufnahme von Transitfl├╝chtlingen aus Griechenland


Presseinformation von der Tagung der Landesfl├╝chtlingsr├Ąte auf der Ebernburg, Rheinland-Pfalz, 10. Juni 2016

Die Fl├╝chtlingsr├Ąte der Bundesl├Ąnder fordern gemeinsam mit PRO ASYL und zahlreichen Fl├╝chtlingsinitiativen die Aufnahme von Schutzsuchenden aus Griechenland in Deutschland.

Das Fl├╝chtlingscamp in Idomeni ist ger├Ąumt. Tausende Gefl├╝chtete wurden in menschenunw├╝rdige Aufnahmelager und Gef├Ąngnisse in Griechenland verteilt und damit aus dem Fokus der ├ľffentlichkeit entfernt. Ihnen droht die Abschiebung in die T├╝rkei.
 
Unter den Schutzsuchenden in Griechenland sind zahlreiche Familien mit Kindern, Alte, Menschen mit Behinderung und unbegleitete Minderj├Ąhrige. Viele haben Angeh├Ârige in Deutschland und anderen europ├Ąischen L├Ąndern. In Griechenland k├Ânnen sie aufgrund des nicht funktionierenden Aufnahmesystems noch nicht einmal Asylantr├Ąge stellen. Familienangeh├Ârige in Deutschland warten verzweifelt darauf, dass ihre in Griechenland festsitzenden Verwandten und Bekannten nachkommen k├Ânnen.
 
Die Landesfl├╝chtlingsr├Ąte und PRO ASYL stellen fest: In Europa und Deutschland fehlt der politische Wille, dem Sterben an Europas Grenzen und dem Elend in Griechenland ein Ende zu setzen. Bereits im September 2015 hatten die EU-Staaten gemeinsam beschlossen insgesamt 160.000 schutzbed├╝rftige Personen aus Griechenland und Italien in anderen Mitgliedstaaten aufzunehmen. Deutschland hatte sich verpflichtet rund 27.500 Personen aus den beiden Staaten  zu ├╝bernehmen (sog. Relocation-Programm). Bis Mitte M├Ąrz 2016 hat Deutschland davon jedoch erst 57 aufgenommen.  
 
Selbstorganisierte Gefl├╝chtete, Initiativen von Unterst├╝tzerInnen aus dem Wendland, aus Essen, Osnabr├╝ck, Wuppertal, Mannheim, Neustadt an der Weinstra├če und anderen deutschen St├Ądten sehen schon seit l├Ąngerer Zeit diesem Zustand nicht mehr tatenlos zu. Sie rufen zur Aufnahme von Gefl├╝chteten aus Griechenland auf und fordern Kommunen, Landes- und Bundesregierungen auf, sich bereit zu erkl├Ąren, diesen einen sichereren Aufenthaltsort zu erm├Âglichen.
 
Die Landesfl├╝chtlingsr├Ąte und PRO ASYL unterst├╝tzen diese Forderung. Bernd Dr├╝ke vom AK Asyl Rheinland-Pfalz erkl├Ąrt dazu: ÔÇ×Die Situation in Griechenland ist zum Symbol f├╝r Europas humanit├Ąres Versagen in der Fl├╝chtlingspolitik geworden. Wir fordern legalen Zugang f├╝r Schutzsuchende. Die Bundesregierung muss sich au├čerdem auf EU-Ebene daf├╝r einzusetzen, den EU-T├╝rkei-Deal umgehend au├čer Kraft zu setzen.ÔÇť
 
 
Beispiele aus Kommunen:
 
http://zufluchtwendland.de/sonderzug-idomeni-wendland/
https://w2wtal.noblogs.org/
http://50ausidomeni.de/fuenfzig-menschen-aus-idomeni-nach-osnabrueck-bringen/
http://save-me-mannheim.de/offener-appell-an-die-bundesregierung/
https://rooms-of-hope.org/
Kontakt:
AK Asyl Rheinland-Pfalz, Bernd Dr├╝ke, Tel. 0152 54 23 52 93, info@asyl-rlp.org
Pro Asyl
Pressetelefon +49(0)69/24231430
E-Mail: presse@proasyl.de
 




Flüchtlingsrat Berlin · Greifswalder Str. 4 · 10405 Berlin · Tel.: (0 30) 224 76 311 · Fax: (0 30) 224 76 312