Flüchtlingsrat Berlin Neue Meldungen

15.06.18: Unmenschliche Familientrennung! Die Ausländerbehörde Berlin und die Deutsche Botschaft in Beirut erlauben Alis Eltern, nach Berlin zu kommen, nicht aber seinem 6 Monate alten Bruder und den anderen minderjährigen Geschwistern!

11.06.18: Abschieben um jeden Preis! Die Stimmungsmache der Abschiebungsbefürworter*innen erreicht einen neuen Höhepunkt! Wir fordern einen sofortigen Abschiebestopp!

23.05.18: Teilerfolg im Fall der Erschießung von Hussam Fadl durch die Polizei

31.05.18: Geplante AnKER-Zentren verletzen elementare Rechte von Minderjährigen

22.05.18: Keinen Rechtspopulismus auf dem Rücken von geflüchteten Menschen - keine Abschiebungen nach Afghanistan

16.05.18: Pro Asyl und Flüchtlingsräte kritisieren Ankerkonzept als Absage an Willkommenskultur


Neue Dokumente

Ratgeber für Geflüchtete in Berlin
Behördenzuständigkeit, Aufenthalts- und Asylrecht, soziale Teilhaberechte, 2. A. November 2017, hier als Buch und als Download

Aktuelle Gesetzgebung Aufenthalts- und Asylrecht
Aussetzung Familiennachzug, Scheinvaterschaften, Kinderehen, bessere Durchsetzung Ausreisepflicht, Abschiebehaft, AsylbLG, "Integrations"gesetz, Wohnsitzauflagen, Asylpakete I und II, Umverteilung UMF, Köln-Gesetz, neue sichere Herkunftsländer usw., Stand Juni 2018

Forderungen an die neue Berliner Landesregierung
Berlin braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik! 
Forderungskatalog des Flüchtlingsrats, Sept. 2016

Presseerklärungen



Impressum

Design:
Henrik Weinhold


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07.09.16: 35 Jahre für die Menschenrechte – Flüchtlingsrat Berlin feiert und fordert


Pressemitteilung vom 7. September 2016

Presse:
TAZ Bericht  TAZ Interview
Berliner Zeitung
Mieterecho


Anlässlich seines 35-jährigen Bestehens feiert der Flüchtlingsrat Berlin e.V. ein politisches Jubiläum und präsentiert seinen Forderungskatalog zu den bevorstehenden Abgeordnetenhauswahlen. Die Lobbyorganisation für Flüchtlinge blickt zurück auf über drei Jahrzehnte Einsatz für den Flüchtlingsschutz in Berlin und legt Forderungen für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik vor.
 
Vor den Wahlen zum Abgeordnetenhaus fordert der Flüchtlingsrat Berlin einen überfälligen Paradigmenwechsel in der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Der neue Senat muss bei der Aufnahme Schutzsuchender in Berlin die Wahrung der Menschenrechte und humanitäre Grundsätze in den Mittelpunkt stellen. Der Flüchtlingsrat fordert die Parteien und die neue Landesregierung zu umfassenden flüchtlingspolitischen Verbesserungen auf.
 
Georg Classen, Sprecher des Vereins, kritisiert: „Die Berliner Politik hat zu menschenunwürdigen Massenunterkünften geführt. Flüchtlinge werden beim Zugang zu Wohnraum, Bildung und Gesundheit massiv diskriminiert. Besonders katastrophal versagt der Senat bei der Versorgung und Betreuung von Kinderflüchtlingen.“ 
 
Der Flüchtlingsrat fordert:
•       Kinderflüchtlinge, unbegleitete Minderjährige und besonders Schutzbedürftige rechtskonform schützen und versorgen!
•       Zugang aller Geflüchteten zu Kita, Schule, Hort, beruflicher Qualifizierung, Studium und Arbeit sichern!
•       Schließung der menschenunwürdigen Massenunterkünfte im Flughafen Tempelhof und anderswo, Auszug in reguläre Mietwohnungen unterstützen, bezahlbare Wohnungen für Alle bauen! 
•       Humanitäre Einwanderungspolitik, die alle Möglichkeiten zur Legalisierung, Erteilung und Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen ausschöpft, Bleibeperspektiven für alle!
 
Unser Forderungskatalog zu den Wahlen im Wortlaut (Kurz- und Langfassung): download pdf

Im Flüchtlingsrat Berlin arbeiten seit seiner Gründung 1981 Organisationen, Verbände, Beratungsstellen, Flüchtlingsgruppen, Initiativen und engagierte Einzelpersonen zusammen. Der Verein setzt sich für die Verbesserung der Lebensbedingungen von geflüchteten Menschen und die Wahrung ihrer Menschenwürde ein. Der Verein vernetzt, berät und qualifiziert haupt- und ehrenamtliche Aktive in der Flüchtlingsarbeit. Wesentliche Ziele sind in enger Kooperation mit den Flüchtlingsräten anderer Bundesländer und mit PRO ASYL die Verteidi- gung des Rechts auf Asyl und Flüchtlingsschutz sowie der Abbau staatlicher Diskriminierung.
 





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