Projekte

Junge Flüchtlinge

Neben aktuellen Themen wie beispielsweise Zugang zu Bildung, Verweildauer in den Willkommensklassen, Übergang in die Regelklassen setzt sich die AG Bildung des Flüchtlingsrats durch politische Arbeit für die Verbesserung der Bildungssituation von jungen Geflüchteten in Berlin ein.

Federführend sind das BBZ (Beratungs- und Betreuungszentrums für junge Flüchtlinge und MigrantInnen) und der Flüchtlingsrat Berlin.

Kontakt:

Walid Chahrour, Leiter des Beratungs- und Betreuungszentrums für junge Flüchtlinge und MigrantInnen, E-Mail: mail@wegebbz.de
Nora Brezger, hauptamtliche Mitarbeiterin im Flüchtlingsrat
E-Mail: brezger@fluechtlingsrat-berlin.de

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Flüchtlingsmedizin

Büro für medizinische Flüchtlingshilfe

Wir vermitteln kostenlose und anonyme medizinische Behandlung für Flüchtlinge und MigrantInnen ohne Papiere.

Praxis

Das Büro für medizinische Flüchtlingshilfe will qualifizierte medizinische und zahnmedizinische Behandlung zugänglich machen für Flüchtlinge, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus keine oder nur eine unzureichende Krankenversicherung haben. Die Aufgabe des Büros besteht dabei in der unbürokratischen Vermittlung von Terminen bei PraktikerInnen.

Das Büro ist zweimal in der Woche geöffnet:
Montag und Donnerstag von 16.30 bis 18.30 Uhr. Tel.: 694 67 46

im Mehringhof
Gneisenaustr. 2a
Hinterhof, Aufgang 3, 2. Stock
10961 Berlin-Kreuzberg
U-Bahnhof Mehringdamm U6/U7

Telefon: 030. 69 46 746
E-Mail: info@medibuero.de
www.medibuero.de

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Bleiberecht

Informationen rund um Bleiberechtsregelungen in Berlin und Deutschland.

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Abschiebungen

Handreichung zum Thema Abschiebung

Den Flüchtlingsrat Berlin erreichten in den letzten zwei Jahren regelmäßig Anfragen von Sozialarbeiter_innen und Sozialbetreuer_innen aus den Unterkünften, wie sie sich am besten verhalten sollen, wenn die Polizei den Aufenthaltsort von Schutzbedürftigen ermitteln oder eine Abschiebung durchführen will. Sie sind verunsichert, weil die Polizei oder ihre Arbeitgeber_innen erwarten, dass sie (mandatswidrig) Hilfe bei aufenthaltsbeendenden Maßnahmen leisten, und suchen Unterstützung und Strategien im Umgang mit drohenden Abschiebungen, um den Geflüchteten zur Seite stehen zu können.

Diese Handreichung will grundlegende Informationen zu rechtlichen und berufsethischen Fragen geben, die sich bei Polizeibesuchen und Abschiebungen aus Sammelunterkünften ergeben. Sie soll zur Auseinandersetzung mit den eigenen Rechten und Pflichten anregen und die in den Unterkünften beschäftigten Personen in ihrer Rolle als professionell Tätige stärken. Die Recherche zum Thema hat gezeigt, dass sich nicht alle Fragen eindeutig beantworten lassen. Die folgenden Seiten sollen zu solidarischem Handeln ermutigen und Hilfestellung geben – ohne eine genaue Gebrauchsanweisung sein zu können.

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AMIF-Projekt

AMIF-Projekt 2018 – 2020 zur Verbesserung der Aufnahmestandards für Asylsuchende in Berlin

Gemeinsam mit unserem Projektpartner KommMit e.V /Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge (BBZ) führen wir von Juli 2018 bis Juni 2020 2018 unter dem Titel „Gut Beraten, gut Ankommen! Verbesserung der Aufnahmestandards für Asylsuchende in Berlin durch qualifizierte Beratung und Qualifizierung von Berater- und Unterstützer_innen“ ein Projekt zur Verbesserung der Asylaufnahmestrukturen in Berlin und zur Beratung von Asylsuchenden durch.

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Härtefallberatung

Alle Infos zur Härtefallberatung im PDF

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Ehrenamt

Projektdarstellung

Unser von Dezember 2012 bis November 2014 durchgeführtes Projekt „Kontinuität und Qualität ehrenamtlicher Arbeit in der Asylaufnahme sichern“ diente der Information und Orientierung neu in Berlin ankommender Asylsuchender durch Ehrenamtliche.

Der Flüchtlingsrat vermittelte an ehrenamtlicher Mitarbeit Interessierte an Initiativen, z.B. an die Deutschunterricht anbietende Initiative Multitude e.V., an eine bezirkliche Willkommensinitiative, an weitere Gruppen oder an Beratungsstellen. Wir vernetzten ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingsarbeit Tätige über Fortbildungen und Seminare, Arbeitsgruppen, die regelmäßigen Flüchtlingsratssitzungen und ein Plenum der Willkommensinitiativen.

Darüber hinaus boten wir eine fachliche Begleitung der Ehrenamtlichen z.B. durch Einzelberatung per Telefon und Email und die Weitergabe aktueller Informationen und Arbeitshilfen über unsere Homepage und per Rundmail.

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts lag in der Unterstützung lokaler Willkommens- und Solidaritätsinitiativen, die vor Ort im Stadtbezirk den Ängsten und Vorurteilen von AnwohnerInnen und möglichen rassistischen Kampagnen von Rechtsradikalen gegen neu geplante bzw. eröffnete Sammelunterkünfte entgegenwirken. Die Initiativen führen in den Unterkünften ehrenamtliche Deutschkurse und weitere Aktivitäten zur Unterstützung der neu aufgenommenen Asylsuchenden durch.

Das Projekt wurde von Dezember 2012 bis November 2014 kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Flüchtlingsfonds EFF, von PRO ASYL und der Gossner Mission.

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PARHI

Perspektiven für ausländerrechtliche Härtefälle sichern – Integration ermöglichen

Projektdarstellung

PARHI ist ein Kooperationsprojekt von WeGe ins Leben e.V. (Mitglied im Diakonischen Werk Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V.) und dem Flüchtlingsrat Berlin e.V. zum Aufbau einer Koordinierungsstelle für ausländerrechtliche Härtefälle. Unter dem Motto „Perspektiven sichern – Integration ermöglichen“ soll die Beratungsarbeit rund um die Berliner Härtefallkommission gestärkt werden. Das bundesweit einzigartige Projekt wird gefördert durch die GlücksSpirale.

Die Härtefallkommission ist ein aus sieben Mitgliedern bestehendes Gremium mit VertreterInnen von Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, NGOs und dem Berliner Senat. Die Kommission kann für Menschen, die ausreisepflichtig sind und deren Abschiebung eine besondere Härte darstellt, ein Ersuchen an den Innensenator für einen Aufenthalt stellen.

Ziel des Kooperationsprojekts PARHI ist es, die Vernetzung unter den Flüchtlingsberatungsstellen in Berlin zu fördern und deren MitarbeiterInnen laufend zum ausländerrechtlichen Härtefallverfahren fortzubilden. Durch eine hohe Qualität der Beratungsarbeit und dem ständigen Austausch aller am Härtefallverfahren Beteiligten Akteure sollen die Chancen von ausreisepflichtigen Menschen auf eine Aufenthaltsperspektive und eine dauerhafte Integration in unsere Gesellschaft erhöht werden.

Ausführliche Informationen zu den Projekt-Inhalten und den Zielgruppen pdf

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