Flüchtlingsrat Berlin e.V.

Aktuelles

01. Mai 2026 – Arbeiter*innenrechte für Alle

Zum Tag der Arbeit haben wir 5 Forderungen an den Berliner Senat, um die Rechte geflüchteter Menschen auf gute Arbeit und Zugang zu Arbeit zu stärken.

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25.03.2026 – Offener Brief an die Unionsparteien – Keine Zusammenarbeit mit der (extremen) parlamentarischen Rechten!

Mit großer Sorge lesen wir die Berichte über die enge inhaltliche Abstimmung der EVP-Fraktion mit Abgeordneten rechtsextremer Fraktionen im Innenausschuss des Europäischen Parlaments.

Die Vorgänge unterlaufen die von CDU und CSU betonte klare Abgrenzung gegenüber der extremen Rechten in der parlamentarischen Praxis. Die von der CDU/ CSU selbst gesetzte rote Linie, keine Absprachen mit rechtsextremen Kräften zu treffen, wurde hier eindeutig überschritten. Wir erinnern eindringlich an die eigenen Versprechen: Wahren demokratischer Grundsätze – Europa zuliebe und mit Blick auf die innenpolitischen Herausforderungen.

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20.03.2026: Systematische Zerschlagung von Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete

Gemeinsame Pressemitteilung von PRO ASYL und den Landesflüchtlingsräten

Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer kalkulierten und systematischen Zerstörung von zivilgesellschaftlichen Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete. Dazu gehören die Kürzungen bei Integrationskursen ebenso wie die vorgesehene Streichung der unabhängigen Asylverfahrensberatung.

Die Landesflüchtlingsräte und PRO ASYL warnen vor einer kalkulierten und systematischen Zerstörung von zivilgesellschaftlichen Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete. Dazu gehören die Kürzungen bei Integrationskursen ebenso wie die vorgesehene Streichung der unabhängigen Asylverfahrensberatung.

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Newsletter Januar 2026

Nach längerer Pause wieder Infos aus der Geschäftsstelle. Dieses Mal dabei: Vorstandswahl, Gaza- Familiennachzug, Iran Visaverlängerung, und und und…

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Aufruf zur Kundgebung: Samana Mohammadi muss aufgenommen werden!

Samana Mohammadi droht der Tod – wir fordern die sofortige Aufnahme!

Am heutigen Freitag, 06.02.2026 findet eine Kundgebung für die Aufnahme von Samana Mohammadi, einer afghanischen Sozialarbeiterin und Menschenrechtsaktivistin statt.

❗ Freitag, 06.02.2026

⚠️  Auswärtiges Amt

🕒 15 Uhr

Samana Mohammadi ist 32. Sie ist Sozialarbeiterin aus Herat, Afghanistan und hat ihr Leben lang gegen Unterdrückung gekämpft. Trotz erheblicher gesellschaftlicher und familiärer Widerstände absolvierte sie eine akademische Laufbahn als Soziologin und Sozialarbeiterin und engagierte sich über Jahre hinweg öffentlich für die Rechte von Frauen. Ihre Aufnahmezusage für Deutschland wurde widerrufen. Deshalb ziehen wir gemeinsam vor das Auswärtige Amt. (Mehr im Aufruf)

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Wichtige Informationen für Menschen mit gültigem Schengen – Visum aus Iran

اطلاعات مهم برای ایرانی هایی که با ویزای شنگن ( ویزای موقت C) در برلین اقامت دارند .اکنون می‌توانند ویزای شان را بمدت 90روز تمدید کنند. لطفا برای این کار از طریق فرم تماس با
LEA Berlin

:اگر سوال یا مشکلی دارید، لطفاً با ما تماس بگیرید

buero@fluechtlingsrat-berlin.de

هنگام درخواست تمدید ویزا ،باید توصیح دهید که از زمان خروج شما ازایران، به چه دلیل بازگشت شمارا( در حال حاضر ) غیر ممکن می‌کند.
لطفا توجه کنید ای گزینه درحال حاضر ، فقط در اداره خارجی های برلین ممکن میباشد

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Workshop: Politische Interessenvertretung im Themenfeld Flucht und Migration

Wir laden euch herzlich zu unserem Workshop „Politische Interessenvertretung im Themenfeld Flucht und Migration“ ein.

Datum: 24.06.2026
Uhrzeit: 14:00–17:00 Uhr
Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, Seitenflügel, Erdgeschoss, barrierefrei

Dieser Workshop richtet sich gezielt an Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs), die im flucht- und migrationspolitischen Bereich tätig sind und ihre politische Handlungsfähigkeit stärken möchten.

Im Workshop werden praxisnahe Grundlagen und Strategien der politischen Interessenvertretung vermittelt. Im Mittelpunkt stehen die Analyse politischer Entscheidungsstrukturen sowie der Aufbau von Netzwerken.

Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Wie funktionieren politische Entscheidungsprozesse und wo können wir Einfluss nehmen?
  • Wie können wir unsere Anliegen sichtbar machen und wirksam vertreten?
  • Welche Rolle spielen Netzwerke und Kooperationen in der politischen Arbeit?
  • Wie sprechen wir politische Entscheidungsträger*innen, Behörden und Verwaltung gezielt an?

Darüber hinaus wird gemeinsam reflektiert, welche Herausforderungen und Grenzen politische Interessenvertretung mit sich bringt – insbesondere im Kontext migrations- und fluchtpolitischer Debatten sowie bestehender gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, ihre politische Arbeit strategischer auszurichten, eigene Positionen zu schärfen und Handlungsmöglichkeiten für ihre Praxis zu entwickeln.

Referent: Ed Greve ist Referent für Antidiskriminierung beim Migrationsrat Berlin. Er ist zudem als Antidiskriminierungstrainer tätig und arbeitet zu Themen wie geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Barrierefreiheit sowie machtkritischer Bildung. In seiner Bildungsarbeit verfolgt er einen intersektionalen Ansatz, der Diskriminierung in ihren verschiedenen Verschränkungen analysiert und sichtbar macht.

Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich unter jekta@fluechtlingsrat-berlin.de an. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Der Workshop wird im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration gefördert.



Workshop: Organisationsentwicklung für politische Vereine – Status quo, Wünsche und Perspektiven

Wir laden euch herzlich zu unserem Workshop „Organisationsentwicklung für politische Vereine – Status quo, Wünsche und Perspektiven“ ein.

Datum: 6. Mai 2026
Uhrzeit: 14:00–18:00 Uhr
Ort: Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, im Vorderhaus, 1. OG

Der Workshop richtet sich gezielt an Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs), die ihre organisatorischen Strukturen reflektieren und ihre politische Handlungsfähigkeit stärken möchten.

Er unterstützt euren Verein dabei, die eigene Situation systematisch zu analysieren, besser zu verstehen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Verein bzw. die Organisation selbst, die eigenen Ziele und die vorhandenen Ressourcen.

Gemeinsam gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach:

Was sind unsere zentralen Ziele und Schwerpunkte? Wo stehen wir aktuell als Verein oder Organisation? Welche Ressourcen stehen uns realistisch zur Verfügung? Welche Herausforderungen oder offenen Fragen zeigen sich?

Die Inhalte werden im Kontext der aktuellen politischen Lage und Förderlandschaft gemeinsam diskutiert und kritisch eingeordnet. Dabei nehmen wir auch Machtverhältnisse, strukturelle Zwänge und bestehende Widersprüche in den Blick, insbesondere dort, wo eigene Ziele mit äußeren Anforderungen in Konflikt geraten. Ziel ist es, die eigene Position im politischen Feld zu schärfen und darauf aufbauend klare Prioritäten zu entwickeln.

Referentin: Nursemin Sönmez ist freiberufliche Organisationsentwicklerin und politisch in verschiedenen Initiativen und Vereinen engagiert, unter anderem bei AKEBI e.V. In ihrer politischen Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit Themen wie Rassismus, Intersektionalität und Partizipation in der postmigrantischen Gesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf erinnerungspolitischen Fragestellungen, insbesondere dem Genozid an den Armenier*innen. Sie studierte Politikwissenschaft und European Studies an den Universitäten Bielefeld und Tübingen. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Organisationen, leitete Projekte bei der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld sowie an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich unter jekta@fluechtlingsrat-berlin.de an. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Der Workshop wird im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration gefördert.

 





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