Flüchtlingsrat Berlin e.V.

Aktuelles

Weltkindertag ist Wahltag: Kinderrechte müssen für alle Kinder gelten

Der Arbeitskreis Junge Geflüchtete appelliert an die Berliner Parteien, Kinderrechte zum Maßstab der kommenden Legislaturperiode zu machen.

Heute fallen in Berlin der Weltkindertag, die Wahl zum Abgeordnetenhaus und die Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen auf denselben Tag. Der Arbeitskreis Junge Geflüchtete des Flüchtlingsrats Berlin e.V. nimmt dies zum Anlass für einen klaren Appell an die zur Wahl stehenden Parteien: Wer politische Verantwortung für Berlin übernehmen will, muss die Rechte aller in Berlin lebenden Kinder schützen und verwirklichen – unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsstatus.Heute fallen in Berlin der Weltkindertag, die Wahl zum Abgeordnetenhaus und die Wahlen zu den Bezirksverordnetenversammlungen auf denselben Tag. Der Arbeitskreis Junge Geflüchtete des Flüchtlingsrats Berlin e.V. nimmt dies zum Anlass für einen klaren Appell an die zur Wahl stehenden Parteien: Wer politische Verantwortung für Berlin übernehmen will, muss die Rechte aller in Berlin lebenden Kinder schützen und verwirklichen – unabhängig von Herkunft, Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsstatus.

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Vier Jahr„Jin, Jiyan, Azadî“: Massaker, Hinrichtungen und Repression – Schutz für Verfolgte aus der Islamischen Republik Iran

Vier Jahre nach dem Tod von Jina Mahsa Amini durch die Sittenpolizei der Islamischen Republik Iran und dem Beginn der revolutionären Bewegung „Jin, Jiyan, Azadî – Frau, Leben, Freiheit“ hält die brutale Repression in diesem Folterstaat an. Die Massaker an Protestierenden im Januar 2026 und die anhaltende Hinrichtungswelle zeigen das Ausmaß der staatlichen Gewalt. Der Flüchtlingsrat Berlin e.V., die Iranischen Aktivist*innen im Exil-Berlin, das Komitee zur Unterstützung der politischen Gefangenen im Iran-Berlin e.V. sowie der Verein für iranische Flüchtlinge in Berlin e.V. fordern einen bundesweiten Abschiebestopp, Schutz für verfolgte Menschen und sichere Zugangswege nach Deutschland.

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Forderungen des Arbeitskreises Junge Geflüchtete zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026

Anlässlich der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 2026 hat der Arbeitskreis Junge Geflüchtete des Flüchtlingsrats Berlin e.V. Forderungen zur Verbesserung der Situation geflüchteter Kinder und Jugendlicher in Berlin erarbeitet. Sie richten sich an das Abgeordnetenhaus von Berlin und den zukünftigen Berliner Senat.

In unserem Forderungspapier stellen wir unsere zentralen Forderungen für eine Politik vor, die die Rechte und den Schutz von Kindern, Jugendlichen und Familien mit Fluchterfahrung gewährleistet und ihre gesellschaftliche Teilhabe stärkt

Forderungen des Arbeitskreises Junge Geflüchtete zur Abgeordnetenhauswahl Berlin 2026 und an den neuen Senat

Zu unseren Forderungen haben wir Hintergrund-, Positions- und Konzeptpapiere veröffentlicht, in denen wir die jeweiligen Problemlagen und Forderungen ausführlicher darstellen.

Hintergrund- und weiterführende Papiere

 

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Menschenrechte verwirklichen – 10 Forderungen zu den Berliner Wahlen 2026

Berlin versteht sich als weltoffene, vielfältige und solidarische Metropole. Die Würde des Menschen, das Recht auf Schutz vor Verfolgung sowie die Gleichheit aller Menschen bilden das Fundament unseres demokratischen Rechtsstaats. Diesem Anspruch muss Berlin auch im Umgang mit geflüchteten Menschen gerecht werden.

Wie eine Gesellschaft mit den Menschen umgeht, die besonderen Schutz benötigen, sagt viel über den Zustand ihrer Demokratie und ihres Rechtsstaats aus. Flucht- und Migrationspolitik betrifft deshalb nicht nur geflüchtete Menschen und Migrant*innen. Sie ist ein Gradmesser dafür, welchen Stellenwert Menschenwürde, Rechtsstaatlichkeit und Gleichbehandlung in unserer Gesellschaft haben. Werden Grund- und Menschenrechte geschwächt, trifft dies letztlich die Gesellschaft als Ganzes.

Deshalb möchten wir hier unsere Forderungen zu den Berliner Wahlen 2026 vorstellen.

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10.06.2026: Kurzkommentierung zum Änderungsantrag von CDU/CSU und SPD

Laut Informationen der Fraktion der Partei „Die Linke“ im Bundestag hat die
Bundesregierung einen erneuten Änderungsantrag im Parlament eingereicht, der
im Rahmen der nationalen Umsetzung der GEAS – Reform ab 12.06.2026 nun
schnellstmöglich durchs Parlament gepeitscht werden soll.
Dieser Änderungsantrag soll am heutigen Mittwoch bereits im Ausschuss beraten
werden und Freitag ab mittags im Bundestag beraten werden.
Einerseits sollen die drei Listen der so genannten „sicheren Herkunftsstaaten“ aus
der nationalen und europäischen Liste nun im Gesetz vereint werden. Andererseits
soll der noch nicht einmal in Kraft getretenen §87e Asylgesetz zu den
Übergangsfristen in der Umsetzung der GEAS- Rechtsakte gekippt werden und
somit nun völlige Rechtsunsicherheit geschaffen werden.
Kommt dieser Änderungsantrag so durch den Bundestag, droht damit zusätzlich zu
den jetzt schon betroffenen Staatsangehörigen geflüchteten Menschen aus
Albanien, Bosnien und Herzegowina, Georgien, Ghana, Kosovo, Moldau,
Montenegro, Nordmazedonien, Senegal und Serbien ebenfalls geflüchteten
Menschen aus Ägypten, Bangladesch, Indien, Kolumbien, Marokko, Tunesien und
der Türkei damit unbegrenzte Wohnverpflichtung in „Erstaufnahmeinrichtungen“
und Arbeitsverbote in der ersten Phase ihres Asylantrags und dann vor allem wenn
Sie Inhaber*innen von Duldungen sind.

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Newsletter Januar 2026

Nach längerer Pause wieder Infos aus der Geschäftsstelle. Dieses Mal dabei: Vorstandswahl, Gaza- Familiennachzug, Iran Visaverlängerung, und und und…

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Workshop: Politische Interessenvertretung im Themenfeld Flucht und Migration

Wir laden euch herzlich zu unserem Workshop „Politische Interessenvertretung im Themenfeld Flucht und Migration“ ein.

Datum: 24.06.2026
Uhrzeit: 14:00–17:00 Uhr
Ort: Robert-Havemann-Saal, Haus der Demokratie und Menschenrechte, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin, Seitenflügel, Erdgeschoss, barrierefrei

Dieser Workshop richtet sich gezielt an Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs), die im flucht- und migrationspolitischen Bereich tätig sind und ihre politische Handlungsfähigkeit stärken möchten.

Im Workshop werden praxisnahe Grundlagen und Strategien der politischen Interessenvertretung vermittelt. Im Mittelpunkt stehen die Analyse politischer Entscheidungsstrukturen sowie der Aufbau von Netzwerken.

Gemeinsam gehen wir folgenden Fragen nach:

  • Wie funktionieren politische Entscheidungsprozesse und wo können wir Einfluss nehmen?
  • Wie können wir unsere Anliegen sichtbar machen und wirksam vertreten?
  • Welche Rolle spielen Netzwerke und Kooperationen in der politischen Arbeit?
  • Wie sprechen wir politische Entscheidungsträger*innen, Behörden und Verwaltung gezielt an?

Darüber hinaus wird gemeinsam reflektiert, welche Herausforderungen und Grenzen politische Interessenvertretung mit sich bringt – insbesondere im Kontext migrations- und fluchtpolitischer Debatten sowie bestehender gesellschaftlicher Machtverhältnisse.

Ziel des Workshops ist es, die Teilnehmenden dabei zu unterstützen, ihre politische Arbeit strategischer auszurichten, eigene Positionen zu schärfen und Handlungsmöglichkeiten für ihre Praxis zu entwickeln.

Referent: Ed Greve ist Referent für Antidiskriminierung beim Migrationsrat Berlin. Er ist zudem als Antidiskriminierungstrainer tätig und arbeitet zu Themen wie geschlechtlicher und sexueller Vielfalt, Barrierefreiheit sowie machtkritischer Bildung. In seiner Bildungsarbeit verfolgt er einen intersektionalen Ansatz, der Diskriminierung in ihren verschiedenen Verschränkungen analysiert und sichtbar macht.

Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich unter jekta@fluechtlingsrat-berlin.de an. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Der Workshop wird im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration gefördert.



Workshop: Organisationsentwicklung für politische Vereine – Status quo, Wünsche und Perspektiven

Wir laden euch herzlich zu unserem Workshop „Organisationsentwicklung für politische Vereine – Status quo, Wünsche und Perspektiven“ ein.

Datum: 6. Mai 2026
Uhrzeit: 14:00–18:00 Uhr
Ort: Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, im Vorderhaus, 1. OG

Der Workshop richtet sich gezielt an Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs), die ihre organisatorischen Strukturen reflektieren und ihre politische Handlungsfähigkeit stärken möchten.

Er unterstützt euren Verein dabei, die eigene Situation systematisch zu analysieren, besser zu verstehen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Verein bzw. die Organisation selbst, die eigenen Ziele und die vorhandenen Ressourcen.

Gemeinsam gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach:

Was sind unsere zentralen Ziele und Schwerpunkte? Wo stehen wir aktuell als Verein oder Organisation? Welche Ressourcen stehen uns realistisch zur Verfügung? Welche Herausforderungen oder offenen Fragen zeigen sich?

Die Inhalte werden im Kontext der aktuellen politischen Lage und Förderlandschaft gemeinsam diskutiert und kritisch eingeordnet. Dabei nehmen wir auch Machtverhältnisse, strukturelle Zwänge und bestehende Widersprüche in den Blick, insbesondere dort, wo eigene Ziele mit äußeren Anforderungen in Konflikt geraten. Ziel ist es, die eigene Position im politischen Feld zu schärfen und darauf aufbauend klare Prioritäten zu entwickeln.

Referentin: Nursemin Sönmez ist freiberufliche Organisationsentwicklerin und politisch in verschiedenen Initiativen und Vereinen engagiert, unter anderem bei AKEBI e.V. In ihrer politischen Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit Themen wie Rassismus, Intersektionalität und Partizipation in der postmigrantischen Gesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf erinnerungspolitischen Fragestellungen, insbesondere dem Genozid an den Armenier*innen. Sie studierte Politikwissenschaft und European Studies an den Universitäten Bielefeld und Tübingen. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Organisationen, leitete Projekte bei der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld sowie an der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich unter jekta@fluechtlingsrat-berlin.de an. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.

Der Workshop wird im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration gefördert.

 





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