Wir laden euch herzlich zu unserem Workshop „Organisationsentwicklung für politische Vereine – Status quo, Wünsche und Perspektiven“ ein.
Datum: 6. Mai 2026
Uhrzeit: 14:00–18:00 Uhr
Ort: Haus der Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin, im Vorderhaus, 1. OG
Der Workshop richtet sich gezielt an Migrant*innenselbstorganisationen (MSOs), die ihre organisatorischen Strukturen reflektieren und ihre politische Handlungsfähigkeit stärken möchten.
Er unterstützt euren Verein dabei, die eigene Situation systematisch zu analysieren, besser zu verstehen und gemeinsam Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen der Verein bzw. die Organisation selbst, die eigenen Ziele und die vorhandenen Ressourcen.
Gemeinsam gehen wir unter anderem folgenden Fragen nach:
Was sind unsere zentralen Ziele und Schwerpunkte? Wo stehen wir aktuell als Verein oder Organisation? Welche Ressourcen stehen uns realistisch zur Verfügung? Welche Herausforderungen oder offenen Fragen zeigen sich?
Die Inhalte werden im Kontext der aktuellen politischen Lage und Förderlandschaft gemeinsam diskutiert und kritisch eingeordnet. Dabei nehmen wir auch Machtverhältnisse, strukturelle Zwänge und bestehende Widersprüche in den Blick, insbesondere dort, wo eigene Ziele mit äußeren Anforderungen in Konflikt geraten. Ziel ist es, die eigene Position im politischen Feld zu schärfen und darauf aufbauend klare Prioritäten zu entwickeln.
Referentin: Nursemin Sönmez ist freiberufliche Organisationsentwicklerin und politisch in verschiedenen Initiativen und Vereinen engagiert, unter anderem bei AKEBI e.V. In ihrer politischen Arbeit beschäftigt sie sich intensiv mit Themen wie Rassismus, Intersektionalität und Partizipation in der postmigrantischen Gesellschaft. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf erinnerungspolitischen Fragestellungen, insbesondere dem Genozid an den Armenier*innen. Sie studierte Politikwissenschaft und European Studies an den Universitäten Bielefeld und Tübingen. Zuvor war sie Geschäftsführerin der Neuen Deutschen Organisationen, leitete Projekte bei der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld sowie an der Alice Salomon Hochschule Berlin.
Anmeldung: Bitte meldet euch verbindlich unter jekta@fluechtlingsrat-berlin.de an. Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmendenzahl ist auf 25 Personen begrenzt.
Der Workshop wird im Rahmen des Partizipations- und Integrationsprogramms von der Beauftragten des Senats für Partizipation, Integration und Migration gefördert.
