Recht auf Rat: Notberatung für den BER 

Mit Unterstützung der UNO Flüchtlingshilfe führt der Flüchtlingsrat Berlin  das Projekt „Recht auf Rat: Notberatung für den BER“  zur Stärkung der Rechte geflüchteter Menschen am Flughafen BER durch. Ziel ist der Aufbau einer unabhängigen wöchentlichen Beratung direkt vor Ort, insbesondere für Personen im Flughafenverfahren oder in Gewahrsam. Durch ein koordiniertes Netzwerk aus Beratenden, Dolmetschenden, Anwält*innen und psychosoziale Beratung stellen wir sicher, dass betroffene Menschen Zugang zu Unterstützung erhalten und ihre Rechte gewahrt bleiben. Das Projekt schließt eine bislang völlig unversorgte Lücke und trägt dazu bei, schutzsuchenden Menschen in einer hochsensiblen Verfahrenssituation zu unterstützen.


Unser Projekt stärkt die Rechte geflüchteter Menschen am Flughafen BER, wo Menschen in Ausreise- oder Zurückweisungsgewahrsam festgehalten und auch Flughafenverfahren durchgeführt werden. Mit Einführung der GEAS- Reform wird der Standort BER auch für Außengrenzverfahren relevant sein.

Wir richten eine wöchentliche unabhängige Beratung vor Ort ein, die rechtliche Erstinformationen bietet, Zugänge zu Anwält*innen herstellt und seelsorgerische Unterstützung ermöglicht.

Zur Umsetzung bauen wir ein koordiniertes Beratungsnetzwerk auf. Es umfasst Beratende, Dolmetschende, Anwält*innen sowie Kooperationspartner*innen wie die kirchliche Seelsorge. Der Flüchtlingsrat Berlin e.V. übernimmt die Gesamtkoordination: Schichtplanung, Dokumentation, Organisation der Dolmetschenden, Abstimmung mit Behörden, Anwält*innen.

Wenn Sie Menschen kennen, die am BER oder in Berlin in Abschiebehaft, Zurückweisungshaft, Flughafenasylverfahren, Grenzverfahren oder anderen Maßnahmen sind, melden Sie sich jederzeit gern unter:

 

barnickel@fluechtlingsrat-berlin.de

015785957027 (kein Anruf! WhatsApp, Signal, Telegram, Threema, SMS)





Nach oben scrollen