Netzwerk migrantischer Communities gegen Krieg, Autoritarismus und für Bewegungsfreiheit
Mit dem Projekt „Netzwerk migrantischer Communities gegen Krieg, Autoritarismus und für Bewegungsfreiheit“ möchte der Flüchtlingsrat Berlin e.V. Exil-Aktivist*innen und migrantische Selbstorganisationen aus dem Sudan und dem Iran vernetzen und stärken.
Viele dieser Menschen mussten wegen Krieg, Repression und autoritärer Herrschaft fliehen und setzen ihr Engagement im Exil fort häufig ohne Ressourcen oder öffentliche Wahrnehmung. Besonders Frauen und LGBTIQ–Personen* tragen in diesen Bewegungen entscheidend zur Veränderung bei, ihre Stimmen bleiben jedoch oft ungehört.
Das Projekt schafft neue Räume für Begegnung, Solidarität und politische Zusammenarbeit. Ziel ist, Erfahrungen zu teilen, gemeinsame Strategien zu entwickeln und die Sichtbarkeit dieser Kämpfe in der deutschen Öffentlichkeit zu erhöhen.
Geplant sind zwei öffentliche Veranstaltungen in Berlin:
- Iran: Schwerpunkt auf den Kämpfen von Frauen* und LGBTIQ*-Personen im Kontext der Bewegung „Jin, Jiyan, Azadî“
- Sudan: Fokus auf feministische und demokratische Initiativen im Kontext des anhaltenden Kriegs und der zivilgesellschaftlichen Mobilisierung.
Die Veranstaltungen bieten Raum für Austausch, Inputs und künstlerische Beiträge von Exil-Aktivist*innen.
Netzwerk migrantischer Communities gegen Krieg, Autoritarismus und für Bewegungsfreiheit“ des Flüchtlingsrats Berlin e. V. und wird durch die Ursula-Wandres-Stiftung gefördert.
